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21. Hamburg-Marathon am 23. April 2006


LANDESZEITUNG der Lüneburger Heide vom 25. April 2006


Petrus hat ein Läuferherz

HH-Marathon begeistert hiesige Athleten

jab/upo Lüneburg. Sie war die schnellste hiesige Läuferin beim 21. Hamburg-Marathon. "Und ich hätte sogar noch schneller laufen können", sagte Anja Scheele vom VfL Lüneburg nach dem Lauf. Aber auch so reichte es in 3:02:04 Stunden zu persönlichem Rekord - 15 Minuten unter ihrer bisherigen Bestzeit und Platz 27 in der Gesamtwertung. Damit ist die Lehrerin die zweitschnellste Lüneburgerin Läuferin aller Zeiten. Nur Riccarda Botzon bleibt mit ihren 2:46 Stunden weiter unerreicht.

Auch Matthias Schröter (24) vom MTV Treubund lief in 2:57:14 persönliche Bestzeit. Uwe Kurfürst (41/LG Lüneburg) absolvierte die 42,195 Kilometer trotz Verletzung in der Vorbereitung in starken 3:09:30. Noch schneller als das hiesige Duo war Dedon-Geschäftsführer Harald Aichinger. Der Österreicher
und Wahl-Lüneburger lief nach 2:52:57 Stunden ins Ziel - persönliche Bestzeit.

"Ich wollte um die drei Stunden laufen, bin ausgeglichen durchgekommen, hatte keinerlei Probleme." Umso erstaunlicher, weil der 35-Jährige in den vergangenen sechs Wochen noch in Amerika und Asien weilte, erst seit einer Woche wieder in Lüneburg ist. Eine perfekte Vorbereitung sieht anders aus. "Für mich ist das immer noch alles äußerst suspekt", so Aichinger schmunzelnd, der gestern nicht mal über Muskelkater klagte.

Seit 16 Wochen hatten sich Scheele, Kurfürst und Schröter auf das Rennen vorbereitet, mit einem Trainingsplan von Lüneburgs Lauf-Routinier Heinz-Dieter Cordes ausgestattet. "Es war echt schwer, den Plan einzuhalten, weil in diesem Winter die Wege so lange vereist waren", sagt Schröter, der in vier Wochen bereits den Rennsteigmarathon in Thüringen laufen will - seinen dann 19. Marathon.

Am Sonntag waren die Bedingungen in Hamburg aber ideal: kein Regen, nicht zuviel Sonne, kein Wind. "Petrus muss ein Läuferherz haben", so Anja Scheele, die sich in der Vorbereitung richtig schinden musste: "Bei den Tempoeinheiten musste ich an meine Grenzen gehen", erzählt die 39-Jährige. "Ich habe aber gemerkt, wie ich schneller wurde."

Kurfürst hatte auf den letzten Kilometern zu kämpfen. Kein Wunder, schließlich war der Bienenbütteler zwei Monate verletzt. "Ich wollte nur ankommen. Dass ich 3:09 gelaufen bin, grenzt an ein Wunder." Hamburg war für ihn ohnehin nur ein Lauf, um wieder reinzukommen: "In drei Wochen laufe ich in Mainz, dann will ich unter drei Stunden bleiben."

"Der Schmerz geht, der Stolz bleibt", stand auf einem Transparent von Fans an der Marathonstrecke. Bei dem schnellen Trio überwog direkt nach dem Lauf schon der Stolz. Schröter: "Der Schmerz kommt erst morgen oder übermorgen."


Halbmarathon in Berlin am 9. April 2006


LANDESZEITUNG der Lüneburger Heide vom 11. April 2006

Axel Bürgener von der SV Scharnebeck belegte beim Berliner Halbmarathon Platz 28 in der M35 in guten 1:21:40 Stunden.


2. Wustrower Halbmarathon der IGAS Wendland am 1. April 2006


LANDESZEITUNG der Lüneburger Heide vom 4. April 2006

Die 15-jährige Langstreckenläuferin Birte Wiebe von der LG Lüneburg gewann im Rahmen des Halbmarathons des TuS Wustrow die 5-km-Strecke in der guten Zeit von 22:53 Minuten bei den A-Schülerinnen.

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